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Warmblutpferd mit geradem, manchmal edlem Kopf; große, ausdrucksvolle Augen;
gut aufgesetzter Hals; oft schöne, schräge Schulter; guter Widerrist;
fester, kurzer, gerader Rücken; kurze, wenig abfallende Kruppe; hoher
Schweifansatz; korrekte Gliedmaßen.
Ursprünglich wurde im Zuchtgebiet Württemberg versucht, durch die
Verkreuzung vieler verschiedener Vollblut-, Warmblut- und Kaltblutrassen ein
vielseitiges Warmblutpferd zu schaffen. Als dies nicht zum Erfolg führte,
legten sich die Züchter nach dem Zweiten Weltkrieg darauf fest, nur noch
Trakehnerhengste zu verwenden - eine Entscheidung, die sich als richtig
erwies.
Schon im Mittelalter gezüchtetes Warmblutpferd, das viele Fremdeinkreuzungen
über sich ergehen lassen musste, bis die Zucht seit dem Ende des vergangenen
Jahrhunderts mit Anglo - Normännern gefestigt wurde. Nach dem 2. Weltkrieg
hatte ein Trakehnerhengst namens „Julmond" einen maßgeblichen Einfluss auf
die Württemberger Zucht im Hinblick auf den gewünschten edleluss auf
die Württemberger Zucht im Hinblick auf den gewünschten edlen Reitpferdetyp. |