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Klein, kurz, im Quadratformat, oft mit deutlich berberischem Einschlag.
Kleiner Kopf mit breiter Stirn, kleinen, beweglichen Ohren, lebhaften,
intelligenten Augen; mittellanger, gefälliger Hals, tiefe, schmale Brust,
deutlicher Widerrist. Rücken mit guter Sattellage, kurze, muskulöse, schräge
Kruppe rnit Tiefangesetztem Schweif. Trockene Gliedmaßen mit langen
Unterarmbeinen und kurzen Röhrbeinen sowie extrem harten Hufen. Alle
Grundfarben, aber auch Palominos, Isabellen, Falben, Schecken und Appaloosas;
auch Aalstrich und Zebrastreifen treten auf. Volles Langhaar, oft
verschiedenfarbenes Schweifhaar. Stockmaß . Zwei Typen: ein leichterer
Berber-Typ und ein robuster, quadratischer Typ.
Gegensatz zum frei lebenden Mustang ist der Spanische Mustang ein Hauspferd.
Er stammt von den im 16. Jahrhundert eingefische Mustang ein Hauspferd.
Er stammt von den im 16. Jahrhundert eingeführten Berbern und Andalusiern,
Sorraias und vermutlich auch Arabern ab. Auf entlaufene, verwilderte Pferde
spanischer Abstammung gründete sich die Rasse. 1920 sammelten die Brüder
Brislawn und Gilbert Jones die letzten reinrassigen Exemplare, um die Rasse
zu erhalten. 1957 wurde das Stutbuch eröffnet, in das aber nur Pferde rein
spanischen Ursprungs eingetragen werden, aber keine amerikanischen Mustangs.
Heute zählt man etwa 1.000 reinrassige Exemplare. Als besonders reinrassig
gelten die Exemplare, die einen „Schnurrbart" oder keine oder kaure
Kastanien und nur fünf oder fünfeinhalb Lendenwirbel haben. |