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Schweres Kaltblutpferd, vielseitig verwendbar.
Ansprechender, manchmal auch grober Kopf, kleine Augen, lange Ohren. Kurzer,
dicker Hals mit üppiger Mähne. Niederer, fleischiger Rist und tonniger
Rumpf. Breiter, etwas weicher Rücken, abgeschlagene, lange und breite
Kruppe. Starke Muskulatur, Neigung zum Fettansatz. Stabile Beine, derbe
Gelenke, etwas Behang. Große Hufe, manchmal weiches Horn. Farbe: meist
Füchse mit Abzeichen, Rotschimmel und Braune.
Die Rasse entstand in der 2. Hälfte des vorigen
Jahrhunderts im Wladimir-Distrikt, östlich von Moskau. Das Stutenmaterial
basierte auf durch Percheron und Ardenner beeinflussten Landstuten sowie dem
Bitjug - Pferd. Dieses wird von Wrangel als ein durch üppige Weiden
verstärktes Kreuzungsprodukt holländisch-o als ein durch üppige Weiden
verstärktes Kreuzungsprodukt holländisch-orlowscher Abstammung bezeichnet.
Zwischen 1854 und 1916 wurden 723 Hengste Brabanter oder Ardenner Abstammung
importiert. In den späten 30er Jahren wurden acht Linien entwickelt, deren
wichtigste die des Hengstes Buhe ist, der auf einen Suffolk zurückging.
Strenge Auslese und Leistungsprüfung taten das Ihre, so dass die frühreife
und langlebige Rasse 1952 anerkannt wurde und sich größter Beliebtheit
erfreut.
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