| Großrahmiges
Sportpferd im Typ des englischen Halbblüters. Gut mittelgroßer, edler Kopf,
gerade oder leicht geramst. Meist korrekter, leicht geschwungener Hals, der
einer langen und schrägen Schulter entspringt. Deutlich markierter Rist,
gute Gurttiefe, genügende Breite. Kompaktes Mittelstück, manchmal
mangelhafte Nierenpartie. Kräftige, leicht abfallende Kruppe, lang und gut
bemuskelt, tiefer Schweifansatz. Stabiles Fundament, korrekte Gelenke und
harte Hufe, wenig Behang. Etwas eckige Gesamterscheinung, die einen
»hochbeinigen« Eindruck hinterlässt. Gute, fördernde Aktion in allen
Gangarten, bedeutendes Springvermögen
Italien war eines der
ersten Länder der Welt, in dem Pferde gezüchtet wurden; man weiß, dass die
Etrusker die Züchtung schon vor 2 500 Jahren betrieben haben. Seitdem spielt
die Pferdezucht hier eine wichtige Rolle. Mit dem Salerner ist ein Beispiel
für ein erstklassiges Reitpferd gelungen.
Der Salerner entstand im 16. Jahrhundert in dpferd gelungen.
Der Salerner entstand im 16. Jahrhundert in der Gegend von Salerno bei
Neapel. Sein Ursprung ist eine Kreuzung zwischen Andalusier und Neapolitaner
(einer Kreuzung zwischen Berber, Araber und Spanischen Pferden, die heute
ausgestorben ist).
In der italienischen Armee war der Salerner besonders beliebt, heute wird er
allgemein als Reitpferd eingesetzt. Seine Zahl nimmt zwar ständig ab,
trotzdem spielt er aber eine wichtige Rolle bei der Entwicklung eines neuen
italienischen Sattelpferdes. Dieses Pferd entsteht aus Kreuzungen und
Nachzüchtungen einheimischer Sattelpferdrassen. Das Ziel ist ein Reit- und
Wettkampfpferd für den allgemeinen Gebrauch. |