| Knapp
mittelgroßes, robustes Bergpony. Der große, gerade Kopf hat eine
charakteristische Vertiefung zwischen den Augen, der Hals ist kräftig und
entspringt einer manchmal steilen Schulter. Langer, tragfähiger Rücken, der
in eine abgeschlagene Kruppe übergeht. Tiefer Rumpf, kräftige Beine mit
etwas Behang und harten Hufen. . Drei Schläge: Standard-, Scheck-Pottok und
Doppel-Pottok; Farben: Braune, Füchse, viele Schecken.
Die Rasse soll sehr alt sein, sie wird auf die Pferde der Westgoten
zurückgeführt. Die Ponys leben in den unwirtlichen Bergregionen der
Pyrenäen. Ober Jahrhunderte war der Schmuggel ein traditioneller und
wichtiger Wirtschaftsfaktor, die kleinen, ausdauernden baskischen Ponys
dienten dabei als Tragtiere. Obwohl frei lebend, haben die Herden
Eigentümer, die sie an jedem letzten Mittwoch im Januar zusammentreiben.
Dann werden die Jungtiere gebrannt und die überzähligen Ponys verkauft Dann werden die Jungtiere gebrannt und die überzähligen Ponys verkauft. Die
Ponys sind sehr frühreif, was ihre Überlebenschancen verbessert, und
außerordentlich genügsam. Im Winter wächst ihnen ein Bart, der sie vor
Dornen schützt, da sie kaum Gras finden und so auch Sträucher und Gestrüpp
äsen. Einkreuzungen von Araber- und Welsh-Blut haben die Reiteigenschaften
verbessert. Der Bestand wird derzeit auf rund 3000 Tiere geschätzt. Die
Zucht wird von einem eigenen Zuchtverband und der französischen
Gestütsdirektion überwacht. |