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Herkunft:
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Peru |
| Stockmaß: |
145-155 cm |
| Charakter: |
Gut bemuskeltes, mittelgroßes Pferd mit viel Adel, schmalem
Kopf mit geradem bis konvexem Profil und langer Mähne; hoch aufgesetzter
Hals, leichtrittiger Naturtölter |
| Verwendung: |
Wanderreiten, Gangpferdeturniere, Familienpferd |
| Besonderheiten: |
Naturtölt in den Variationen Paso Llano (Viertakt) und
Sobreandando (Paßtölt), Schritt, Galopp (Paß und Trab können vorkommen, sind
aber nicht erwünscht) |
| Gangmechanik: |
leichtfüßig, fließend, auffälliger „Termino" (aus der
Schulter nach außen schwingende Vorhandbewegung) |
| Der Peruanische Paso
ist die bekannteste der südamerikanischen Paso-Rassen, die sich aus dem
Andalusier, Berber und dem spanischen Jennet entwickelt haben, die wiederum
mit den spanischen Eroberern kamen.
Die Peruaner brauchten ein Pferd, das sie bequem über weite Strecken in
rauem und gebirgigem Gelände trug. 300 Jahre lang pflegten sie diese Rasse
sorgfältig. Die Besonderheit des Peruanischen Pasos ist die auffällige
Gangart, die vermutlich von den spanischen Jennets weitervererbt wurde. Es
handelt sich dabei um einen lateralen Viertakt-Gang, bei dem die
Vorderbeinen einem Bogen schwingen, während die Hinterbeine lange, gerade
Schritte machen. Die Hinterbeinen, während die Hinterbeine lange, gerade
Schritte machen. Die Hinterbeine berühren den Boden kurz vor den
Vorderbeinen; dadurch entsteht eine gleichmäßiger Paßgang, den das Pferd
über viele Kilometer mit einem Durchschnittstempo von etwa 18 km/h einhalten
kann.
Die hohen Gebirge und weiten Strecken erforderten sehr zähe und ausdauernde
Tiere. Bei Züchtungen achteten die Peruaner besonders auf Pferde mit gutem
Paso-Gang und auf solche, die sowohl stolz als auch sanftmütig waren. Durch
diese Auslese entstand eine Rasse, die robust und unempfindlich, dabei aber
einfach zuzureiten und zu halten war. Wegen seines bequemen, leichten Ganges
und seines Temperaments gewinnt der Paso überall auf der Welt neue Freunde. |

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