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Einen einheitlichen Rassetyp gibt es beim Panje nicht. Die Tiere sind sehr
robust und von einer ungewöhnlichen Härte und Leistungsbereitschaft. Die
Stammform des meist aus planlosen Kreuzungen entstammenden Pferdes ist der
Konik. Von diesem hat er das Aussehen und die Größe. Die typischen Farben
sind dunkelgrau und mausgrau sowie Falbtöne, nicht selten Aalstrich,
Schulterkreuz und Wildstreifen an den Gliedmaßen.
Hinter dem Namen Panje, der von Pan = Herr abgeleitet, Herrchen bedeutet,
steht kein einheitlicher Rassebegriff. Im Gegensatz zum Huzulen und Konik
ist das Panje Pferd ein primitives Landpferd. Es ist ein wildes
Rassegemisch, angefangen vom Wildpferd mit Aalstrich, Schulterkreuz und
Zebrastreifen über Vollblüter, Araber, Warmblüter und sogar Kaltblüter bis
zu seiner Stammform, dem Konik. Es hat sich aber die robuste Härte des
Wildpferdes und die edle Leistungstreue des Arabers bewahrt. Wegedes
Wildpferdes und die edle Leistungstreue des Arabers bewahrt. Wegen seiner
uneinheitlichen Anlagen hat es über Osteuropa hinaus keine Verbreitung
gefunden. In kleinen osteuropäischen landwirtschaftlichen Betrieben wird es
seinen Platz noch einige Zeit behaupten können, aber auf Dauer seiner
Stammform, dem Konik, weichen müssen. |