| Etwas
uneinheitliches Warmblutpferd, die allgemeinen Merkmale entsprechen denen
der Pferde aus den deutschen Hochzuchtgebieten. Man strebt ein mittelgroßes,
praktisches Sportpferd an, das sich gleichermaßen für Dressur und Springen
eignet. Neben leichten, stark Blutbetonten Typen kommen daher auch
zahlreiche Pferde der eher einheitlichen europäischen Ausprägung vor.
Ursprünglich waren nahezu alle österreichischen Pferde Vertreter der Rassen
Nonius, Furioso, Shagya und verwandter Schläge, mit deren Merkmalen, die
noch heute hin und wieder auftreten.
Die Warmblutzucht Österreichs unterlag von jeher wechselnden Strömungen
und war stark von Importen abhängig. In der Donaumonarchie waren Ungarn,
Böhmen und Mähren die Hauptlieferanten für Militär und Zivil. Nach 1945
wurde im Bundesgestüt Piber und im Bundeshengststallamt Stadl-Paura der
Restbestand der traditionellen Rassen bewahrt. Moderne Zielsetzr
Restbestand der traditionellen Rassen bewahrt. Moderne Zielsetzungen
erforderten die Reduktion des alten Bestandes und den vermehrten Einsatz
importierter Hengste, die fast ausschließlich aus Deutschland stammten.
Bedeutung erlangte der Springpferdemacher Ferdinand, später konnten weitere
gute Hengste durch den Staat erworben werden. |