| In seiner
ursprünglichen Form ist das New Forest Pony sehr inhomogen und schwankt in
Größe, Exterieur und Typ. Der Gestütstyp ist ein galt mittelgroßes Pony von
harmonischem Äußeren, mit guten Points. Der Kopf ist oft groß, mit wenig
Ponyausdruck, der Hals kräftig und mittellang. Sehr gute Schulter, kompakter
Rumpf mit genügend Breite und Tiefe, wenig Widerrist. Stabiles, trockenes
Fundament mittlerer Stärke, gute Hufe. Leicht abfallende Kruppe mit tief
angesetztem Schweif. Alle Farben außer Schecken, oft Füchse, Braune und
Rappen.
Die Ursprünge des New
Forest Ponys sind ähnlich denen des Exmoor und des Dartmoor Ponys, da sich
der Wald, in dem sie vor 1000 Jahren lebten, bis Devon und Somerset
ausgedehnt hat. Der früheste Hinweis auf diese Rasse stammt aus dem 11.
Jahrhundert, als König Canute herrschte: Es wurde von Pferden berichtet, die
frei im Wald herumliefen.
Ihr Lebensrahm liegt nicht so abgelegen, wie wir es von anderen
einheimischen Ponys her kennen. Über die Jahrhunderte wurden dort auch
Gruppen anderer Rassen freigelassen, so dass das New Forest Pony jetzt eine
große Bandbreite verschiedener Arten aufweist. Von Zeit zu Zeit bemühte man
sich um Aufwertung der wildlebenden Ponys. So erlaubte z.B. Queen Victoria
1852, dass ein Araberhengst sich acht Jahre lang frei im Wald bewegen
durfte, um die Stuten zu decken. Heute werden dafür auch Vollblüter und
Hengste anderer einheimischer Rassen eingesetzt.
Das New Forest Pony ist das zweitgrößte der englischen Ponys. Es hat einen
schmaleren Rahmen als die anderen und ist damit besonders gut für Kinder
geeignet. Trotzdem ist es kräftig s die anderen und ist damit besonders gut für Kinder
geeignet. Trotzdem ist es kräftig genug, auch Erwachsene zu tragen.
New Forest Ponys leben immer noch wild im Wald. Ihre Hengste werden jährlich
auf ihre Qualität hin untersucht. Aufgrund der langjährigen Nähe und
Bekanntschaft mit den Menschen hat es seine natürliche Scheu vor dem
Menschen fast verloren und ist besonders fügsam und sanft. |