| Trockener,
relativ edler Kopf, getragen von einem wohlgeformten Hals mittlerer Länge,
der bei den besseren Exemplaren in eine akzeptable Reitpferdeschulter
übergeht. Gute Tiefe, Körper harmonisch und eher lang als kurz. Die Beine
sind stabil bis leicht, aber stets von großer Härte und Trockenheit.
Brauchbare Gelenke und Hufe, kein Behang, manchmal leichte Fehlstellungen (Kuhhessigkeit).
Meist Füchse, Braune oder Graue.
Der Nowokirgise hat seinen unmittelbaren Vorfahren, das Kirgisenpony,
abgelöst, ein Tier von rund 135 cm Stockmaß, unglaublich zäh und schnell,
dabei nicht hässlich. Seit 1930 wurde es systematisch in den »Neu(=Nowo-)
Kirgisen« übergeführt. Heute hat der Nowokirgise rund 50 % Donblut, 25 %
Vollblut und 25 % altes Kirgisenblut. Die Zucht wird in den traditionellen Tabunen auf freier Steppe bisenblut. Die Zucht wird in den traditionellen Tabunen auf freier Steppe betrieben, die Stuten werden zur Kumys-Produktion
herangezogen. Die kräftigeren Pferde werden als Zug- und Packtiere
verwendet, die leichteren in Distanzrennen geprüft, wobei eine Strecke von
350 km unter 100 kg in weniger als 54 Stunden zurückzulegen ist. |