| Ein gut
proportioniertes, kräftiges Pferd von ursprünglichem Typ. Mittelgroßer
Ponykopf, häufig gerade, seltener leicht geramst, kleine Ohren und dichter
Schopf. Kurzer, massiver Hals, einer manchmal etwas steilen, kurzen Schulter
entspringend. Wenig ausgeprägter Rist, langer und vorgetiefter Rücken, dabei
kräftig und breit. Etwas überbaute Kruppe mit guter Bemuskelung,
leichtabfallend und lang. Stabile, kurze Beine mit viel Fundament und guten
Gelenken. Etwas Behang und harte Hufe. Mähne und Schweif üppig und lang.
Farben: zumeist Braune, Fuchs, Falbe und Schimmel
Die Geschichte der Rasse ist mit der des Dölepferdes und Fjordpferdes eng
verwoben. Das Nordland-Pony ist in seinen Anfängen als leichte, reinblütige
Variante des Dölepferdes zu verstehen, mit dem es seine wesentlichen
Merkmale teilte. Während jedoch das Döt dem es seine wesentlichen
Merkmale teilte. Während jedoch das Dölepferd schon früh mit anderen Rassen
gekreuzt wurde und sich zu einem Kleinkaltblüter entwickelte, scheinen sich
die Fremdeinflüsse beim Nordland- oder Lyngpferd begrenzt gehalten zu haben.
Wrangel bezeichnete es noch 1909 als einen Schlag des Gudbrandsdal-Pferdes,
der wohl durch die relative Isolation des Zuchtgebietes entstand. Nach
Forschungsergebnissen Hilzheimers soll es der nordwesteuropäischen Urrasse
noch sehr nahe stehen. Seit 1916 wird es als eigene Rasse geführt,
bedeutenden Einfluss hatte der Hengst Lyngsiauen von Rimfakse. 1967
schlossen sich die Züchter zu einem Verband zusammen. |