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Mittelgroßes, stämmiges Gebirgspony, das dem Fell und Dales Pony sehr
ähnlich ist. Gerader oder leicht geramster, trockener Kopf und kräftiger
Hals aus einer wuchtigen Schulter entspringend. Die Mittelhand ist tief,
lang und kräftig, die Hinterhand muskulös, mit breiter, leicht
abgeschlagener Kruppe. Das Langhaar ist dicht und gewellt, die Beine sind
kurz und stämmig, manchmal hinten kuhhessig. Es kommen nur Rappen vor,
Abzeichen sind bei dieser Rasse selten
Die Rasse dürfte sehr alten Ursprunges sein, wie Höhlenbilder in Niaux im
Departement Ariege beweisen. Bereits die Römer sollen kräftige Saumtiere
mitgebracht und mit dem heimischen Schlag gekreuzt haben. In den baskischen
Regionen des spanisch-französischen Berglandes gehörte der Schmuggel zum
Alltag, dazu brauchte man besonders verlässliche, ruhige und kräftige
tag, dazu brauchte man besonders verlässliche, ruhige und kräftige
Pferde. Die dunkle Färbung war ebenfalls hilfreich. In den tiefer gelegenen
Regionen des Departements wurde die Rasse seit langem mit Kaltblütern der
Rassen Percheron und Bretone gekreuzt. In den Gebirgsregionen Kreuzung mit
Arabern, so dass heute reine Merens selten sind und nur mehr in den
unzugänglichsten Hochtälern existieren. Noch um 1970 veredelte man die Rasse
mit einem Araberhengst, seit 1947 gibt es ein Stutbuch. |