| Ein
typischer Vertreter südrussischer Hochlandrassen. Kompaktes, vielseitiges
und hartes Pferd, mittelgroßer, derber Kopf, kurzer, gerader Hals, gute
Schulter und geräumiger Brustkorb. Das leichte Mittelstück geht in eine
abgeschlagene, muskulöse Kruppe über. Extrem widerstandsfähige Beine mit
stahlharten Hufen, manchmal leichte Stellungsfehler, oft kuhhessig. Meist
Schimmel, Füchse oder Braune mit dünnem Langhaar.
Die Zucht dieser Rasse wird den Lokaj-Nomaden zugeschrieben, einem
Unterstamm der Usbeken. Ihre mongolisch beeinflussten Pferde verbesserten
sie mit Karabaiern, Arabern und Turkmenen (Yomud). Der Lokaier stellt ein
sehr brauchbares Gebirgspferd dar, das auch, wie in Russland üblich, auf der
Rennbahn geprüft wird. Sehr häufig auch als Tragtier verwendet, setzt man
ihn ebenso bei den traditionellen Reiterspielen ein. Wndet, setzt man
ihn ebenso bei den traditionellen Reiterspielen ein. Wendigkeit, Ausdauer,
Mut und Spurtkraft der Pferde werden überprüft und sind bei der Zuchtwahl
mitbestimmend. Seit Menschengedenken verbringen die Herden (Tabunen) den
Frühsommer in den Tälern, mit zunehmender Hitze wandern sie ins Gebirge. |