| Es
existieren zwei Schläge innerhalb dieser Rasse. Gemeinsame Merkmale:
trockener, breitstirniger Kopf mit gutmütigem Ausdruck. Genügend langer,
hoch aufgesetzter und mächtiger Hals mit guter Linie. Etwas steile, doch
kräftige Schulter und flacher Widerrist. Kompakter, tonniger Rumpf von
ausgezeichneter Tiefe und Breite. Stabiler Rücken, leicht abfallende, lange
Kruppe. Diese ist gerundet, manchmal gespalten und stark bemuskelt. Starkes,
trockenes Fundament, wenig Behang, gute Gelenke. Der leichte Typ hat ein
etwas schwächeres Fundament, geringeren Brustumfang und ist allgemein
drahtiger. Meist Braune und Füchse
Der uralte litauische Schmude (Zimaituka, Schmudki oder Shmudj) war die
Ausgangsform der Rasse. Über die Landesgrenzen hinaus wegen seiner
Leistungsfähigkeit bekannt, musste man dennoch in der 2. Hälfte des 18 Leistungsfähigkeit bekannt, musste man dennoch in der 2. Hälfte des 18.
Jahrhunderts der neuen Entwicklung in der Landwirtschaft Rechnung tragen.
Bald wandte man sich einer ziemlich planlosen Kreuzung mit verschiedenen
Rassen zu, die wenig befriedigte. Von 1923 bis 1925 und 1931 bis 1937 wurden
zahlreiche schwedische Ardenner importiert und darauf die Zucht erneut
aufgebaut. Bald war die Rasse umgeformt, gefestigt und erfreute sich großer
Verbreitung. Heute werden die Tiere systematisch leistungsgeprüft
(Zugschlitten) und auch zur Verbesserung anderer Populationen verwendet.
Seit 1963 als Rasse anerkannt und rein gezogen. |