| Die fast
ausschließlich als Schecken vorkommenden Ponys stehen in einem der drei
Typen: Kinderpony, Wagentyp oder Sporttyp. Mittelgroße, gerade Köpfe, gut
geformte Hälse mittlerer Länge und harmonische Linien. Die
Widerrist-Schulterpartien lassen manchmal etwas zu wünschen übrig. Rücken
und Kruppe sind stark und breit. Bei genügendem Fundament sind die
Gliedmaßen hart und korrekt, kein Behang.
Die Rasse wurde zur Zeit der DDR von Ulrich Scharfenorth, dem ehemahgen
Leiter des VEB Lewitz, gegründet. Er kaufte 1970 zwei Ponyhengste, vorerst
als Reitpferde für die Kinder der Angestellten. Bald erkannte er die
Möglichkeit der Zucht von qualitativ guten Ponys und begann, eine eigene
Zuchtpopulation aufzubauen. Die Selektion erfolgte auf Reiteigenschaften,
Exterieur und Farbe, da man ausschliefolgte auf Reiteigenschaften,
Exterieur und Farbe, da man ausschließlich Schecken erhalten wollte. Die
Zucht wurde mit Veredlerhengsten der Trakehner- und Vollblutabstammung und
Stuten verschiedener Ponyrassen aufgebaut. 1976 wurde in der ehemaligen DDR
wieder ein Stutbuch für Kleinpferde eröffnet, und die Rasse erfuhr einen
Aufschwung. Man setzte damals die Lewitzer Ponys im Reitsport, besonders
aber auch itn Fahrsport ein. Ende der 80er Jahre geriet die Zucht in eine
Krise. 1992 wurde das Gestüt an Paul Schockemöhle verkauft, der die Zucht
fortführt. Seit kurzem gibt es auch in Bayern einen großen Zuchtbetrieb. |