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Mittelschweres Kaltblutpferd im Typ des Schwedischen Ardenners stehend:
mittelgroßer Kopf, kurzer, starker Hals, kompakter Rumpf, mittellanger,
gerader Rücken und runde, abfallende Kuppe. Kurze, stabile Gliedmaßen mit
trockenen Gelenken und festen Hufen. Schönes Langhaar, jedoch wenig Behang.
Vor allem Füchse, Braune und Schimmel.
Die Zuchtgeschichte des Lettischen Kaltblutes ist mit der des Litauischen
Kaltblutes eng verbunden, ähnlich der Geschichte der Staaten des Baltikums.
Die Vorgeschichte der Rasse reicht bis in die Zeit des Deutschen
Ritterordens im 12.-15. Jh. zurück. Die in dieser Zeit entstandenen
genügsamen, arbeitswilligen Pferdeschläge wurden im 18. und 19. Jh. zunächst
durch Oldenburger verstärkt. In den 30er Jahren des 20. Jh. wurden, ähnlich
wie im benachbarten Litauen, Schwedische des 20. Jh. wurden, ähnlich
wie im benachbarten Litauen, Schwedische Ardenner zur Veredlung und
Verstärkung eingekreuzt. Die Zucht des Lettischen Kaltblutes, dessen
wirtschaftliche Bedeutung wegen seiner kleinen Population unbedeutend ist,
hat sich in den Jahren der sowjetischen Verwaltung nicht entwickeln können.
Auch die Fragen der Pferdezuchtzentren wurden in Moskau entschieden, was die
Zucht des Lettischen Kaltblutes nicht förderte. |