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Herkunft:
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Hauptzuchtgebiet ist die Republik Kasachstan mit den
Gestüten Kustanaj, Majkulsk, Trorzk, Krasnodonsbij, Saryturgaskij; GUS. |
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Genügsam, hart, widerstandsfähig, leistungsfähig, mit
guten Grundgangarten und Springanlagen |
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Der Kustanaier ist ein massives, quadratisches Steppenpferd im
Reitpferdetyp. Mittelgroßer Kopf, in der
Regel mit breiter Stirn, geradem Profil, in seltenen Fällen konvex. Wache
Augen, bewegliche Ohren und große Nüstern. Langer, gerader, gut bemuskelter
Hals, markanter Widerrist, lange, schräge Schulter, breiter, tiefer Rumpf,
gerader, kräftiger Rücken mit guter Sattellage und muskulöser, leicht
abfallender Kruppe. Stabiles Fundament mit knochenstarken, trockenen
Gliedmaßen, gesunden, festen Hufen. Volles Langhaar. Vor allem Füchse,
Braune, Dunkelbraune.
Zuchtgeschichte: Schon im 19.Jh. wurde in den Gestüten Orenburg, Turgay und
Kuslanaj versucht, das kleine Kasachenpferd durch Anpaarung mit Donpferden,
Streletzen, Odas kleine Kasachenpferd durch Anpaarung mit Donpferden,
Streletzen, Orlow-Rostoptschinern und anderen Warmblütern zu verbessern.
Darauf aufbauend wurden Ende der 30er Jahre kasachische Stuten mit Vollblut-
und russischen Halbbluthengsten gepaart. Deren Nachzucht wurde mit dem Ziel
der Reinzucht einer neuen Rasse - der Kustanaier - reproduktiv gekreuzt und
die Nachzucht streng selektiert, um den erwünschten Zuchterfolg
durchzusetzen. Die Zuchtprodukte erfüllten die in sie gesetzten Erwartungen
und nahmen an Beliebtheit und Zahl rasch zu. In den 50er Jahren wurde die
Rasse anerkannt und ein Zuchtbuch für die ca. 40.000 Kustanaier eröffnet. |