| Kräftiges und hübsches
kleines Pferd, recht edler, trockener Kopf mit weit auseinander liegenden
großen und lebhaften Augen sowie mit kleinen, spitzen Ohren; kleines Maul;
weite Nüstern; schön aufgesetzter und getragener Hals; gut gelagerte
Schulter; markierter Widerrist; starker Rücken mit runder Kruppe und tiefem
Schweifansatz; sehnige, korrekt gestellte Beine mit harten, kleinen Hufen.
Der Karabakh gehört zu
einer der zahlreichen einheimischen Pferderassen der russischen Bergwelt;
seine Heimat sind die Karabakhberge Aserbaidschans. Es handelt sich hierbei
um eine sehr alte Rasse, deren Ursprünge bis ins 5. Jahrhundert n. Chr.
zurückreichen. Der Karabakh hat turkmenisches, persisches und arabisches
Blut und hat die Entwicklung vieler anderer russischer Rassen beeinflusst,
besonders die des Donpferdes. Vor allem im 18. Jahrhundert war er sehr
beliebt und wurde in viele andere Länder exportiert.
Der Karabakh ist eine leichte Reitpferdart, die wie alle Bergpferde -
robust, gangsicher, von schneller Auffassungsgabe und von einem ruhigen
Wesen ist. Heute gibt es kechneller Auffassungsgabe und von einem ruhigen
Wesen ist. Heute gibt es keine reinrassigen Karabakh mehr, man bemüht sich
aber, die Rasse wieder aufleben zu lassen. |