| Charakter: |
Geduldig, genügsam, äußerst gesund, widerstandsfähig und
zäh, - dem extremen, rauen Klima, dessen Minusgrade im Winter bis auf -60°
absinken können, sehr gut angepasst |
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Kräftiges Wald- und Tundrapferd mit dicker Haut und dichtem Feil, dessen
Haare im Winter bis zu 15 cm lang werden können und zusammen mit dem sehr
langen, kräftigen Langhaar vor Insekten und Frost schützen. Großer, derber
Kopf, gerader, breiter Hals, kompakter, tiefer Rumpf, langer Rücken,
abfallende Kruppe, stabile Gliedmaßen mit kurzen Röhrbeinen. Große Hufe, die
das Einsinken in Moor, Matsch und Schnee verhindern. Braune, Braunschimmel,
Falben, oft mit Aalstrich, Schulterkreuz und Zebrastreifen.
Ausgewachsene Pferde liefern um 228 kg Frischfleisch,
Stuten in der sechsmonatigen Laktationszeit 1.200 bis 1.700 kg Milch.
Das Jakutenpferd soll von Pferden abstammen, die im 13.
und 14. Jh. vom Jenissej pferd soll von Pferden abstammen, die im 13.
und 14. Jh. vom Jenissej in die Jakutsker Region kamen und feiner und größer
waren als die heutigen Jakuten. Durch das extreme Klima in der sibirischen
Tundra und das karge Leben in halbwilden Herden mutierte es zu der
kompakten, robusten Rasse. Es stammt vom Mongolen Pferd ab, ist aber länger
und massiver. Drei Typen haben sich gebildet: im Norden der größere und
gleichmäßigere Original-Typ, das Kolyma oder Werchojansk Pferd, der kleine
Süd-Typ ohne Einkreuzung anderer Rassen, und der große Süd-Typ, der in
Zentraljakutien sehr verbreitet ist und den man durch Traber und Kaltblüter,
jedoch mit geringem Erfolg, verbessern wollte. |