| Mittelschweres, tiefes Pferd; im Gebäude unterschiedlich,
meistens aber deutliches Rechteckformat, aus drucksvoller, eher großer Kopf,
üppiges Langhaar, langes, dichtes Winterfell.
Das Island Pony lässt
sich auf eine Herde zurückverfolgen, die die Wikinger mit sich führten, als
sie Island zwischen 870 und 930 n. Chr. kolonisierten. Wahrscheinlich waren
auch einige Fjordpferde und Ponys von den Lofoten dabei. Siedler aus
Schottland, von den Orkney- und den Shetlandinseln brachten später ihre
eigenen Ponys mit. Sie alle sind zu einer Rasse verschmolzen, bei der es
verschiedene Arten und Größen gibt. Eine jahrhundertelange isolierte
Züchtung mit natürlicher Auslese unter rauen und wilden Bedingungen hat
Ponys entstehen lassen, die zäh, wendig, stark, gangsicher und voller
Energie sind.
Die Ponys sind für die Isländer seit alters wertvoll gewesen, und sie werden
auch heute noch in großer Zahl gezüchtet. Sie werden als Packpferd,
Transportmittel sowie in der Landwirtschaft und als Reittier verwendet. Alle
Tiere haben die nützliche Eigenschaft, alleine den Rückweg einer zuvor
gegangenen Strecke zu finden.
Bei den Island Ponys - und das unterscheidet sie von anderen Rassen
besonders deutlich - gibt es zusätzlich zu Schritt, Trab und Kanter noch
zwei weitere leichte und bequeme Gangarten: den Tölt und den Amble (Paßgang).
Der Amble ist eine Art Laufschritt; der Tölt wiederum ist eine sehr schnelle
Version des Amble, die das Tempo des Kanter erreichen kann. Der Tölt eignet
sich besonders gut für ein schnelles Fort kommen über glattes und steiles
Gelände. |
sich besonders gut für ein schnelles Fort kommen über glattes und steiles
Gelände.