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Typisches Gebrauchspferd mit starkem Vollbluteinschlag. Trockener Kopf von
gut mittlerer Größe, ruhiger Ausdruck, sichclförtnige Ohren. Langer,
korrekter Hals, der über einen tiefen Aufsatz in einer etwas kurzen Schulter
mündet. Diese ist manchmal steil und geht in einen schmalen Rist über, je
nach Vollblutanteil mittel bis stark ausgeprägt. Kompakter Rumpf mit tiefer,
nicht sonderlich breiter Brust und tragfähigem Rücken. Muskulöse,
abgeschlagene Kruppe, tiefer Schweifansatz. Korrektes, doch nicht sonderlich
starkes Fundament, klare, trockene Beine, harte Hufe; kein Behang.
Alle Grundfarben.
Eine Neuschöpfung der indischen Militärbehörden, die nach
wie vor Bedarf an Kavallerie-Remonten und Trainpferden hat. Im 19..Ih.
wurden die einheimischen Schläge, besonders das Marwari- und Kathiawari-Pony
verwendet, daneben auch die so genannten Kabuli- und Belutschi Pferde. Unter
der englischen Besatzung wurden zahlreiche Waler aus Auferde. Unter
der englischen Besatzung wurden zahlreiche Waler aus Australien importiert,
die sich besonders wegen ihrer Hitzeunempfindlichkeit bewährten. Auch
orientalische Pferde und englische Vollblüter fanden nach Indien. Auf dieser
Basis schuf man durch planmäßige Kreuzung ein sehr taugliches Armeepferd,
das im Typ einem hochedlen Halbblut oder Anglo-Araber entspricht. Daneben
bewährt es sich auch als vielseitiges Reit- und Sportpferd. |