| Ein Wirtschaftspferd
im leichten Kaltbluttyp, mittelgroß, sehr kompakt und wesensfest. Der Kopf
ist mittelgroß und gerade, er ruht auf einem kurzen, manchmal mangelhaften
Hals, der einer kräftigen Schulter entspringt. Der Rumpf ist rund und tief,
die Kruppe leicht abfallend und kräftig, die Brust breit. Die Beine sind
relativ kurz, dabei stark und mit harten Hufen ausgestattet. Bei
hervorragender Trittsicherheit sind Schwung und Raumgriff der Gänge
ausreichend. Genügsam, robust und gesund, stellt die Rasse bei einer Größe
von rund 150 cm Stockmaß eine echte Alternative zu einem Warmblüter dar.
Füchse und Braune.
Der Freiberger ist ein
leichtes Zugpferd aus den Bergen des Schweizer Jura. Sein Ursprung ist eine
Mischung aus Normannen, Anglo - Normannen, Vollblut- und Zugpferdrassen.
Durch sein Leben in den Bergen ist der Freiberger wendig, kräftig,
gangsicher und ausdauernd geworden. Bis vor kurzem wurde das Pferd bei allen
möglichen landwirtschaftlichen Arbeiten eingesetzt. Auf den steilen, für
Traktoren unzugänglichen Almen ist der Freiberger unersetzlich. Auch in der
Schweizer Armee hat man seinen Wert erkannt: Hier sorgen. Auch in der
Schweizer Armee hat man seinen Wert erkannt: Hier sorgen Freiberger für den
schnellen Transport von Mensch und Gerät in den Bergen.
Wegen seiner Bedeutung für die Schweizer Landwirtschaft und für die
Landesverteidigung, aber auch aus Gründen alternativer Energie- und
Transportmöglichkeiten haben die Behörden die Kontrolle über ein öffentlich
finanziertes Zuchtprogramm an der nationalen Zuchtanstalt in Avenches
übernommen. Es gibt keine eindeutigen Arten, da der Freiberger nicht auf
einen bestimmten Körperbau hin, sondern auf Charakter und Fähigkeiten
gezüchtet wird. Durch eine Kreuzung zwischen Shagya - Araber und Freiberger
entstand das Freiberger Sattelpferd, ein elegantes Reitpferd mit einem
ausgezeichneten Wesen. |