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lm berberischen Typ stehendes, kleines Pferd (small horse). Mittelgroßer
Kopf mit gerader Profillinie, oft mit Ramsnase. Kräftiger, gerader Hals,
deutlicher Widerrist, gut gelagerte Schulter, kräftiger, kurzer Rücken,
schräge Kruppe, stabiles Fundament mit harten Hufen. Vor allem Braune,
Füchse, Dunkelbraune.
Nordafrika, d. h. weite Teile von Marokko, Algerien, Tunesien und Libyen,
waren vor langer Zeit sehr fruchtbare Länder und durch ihre Pferdezucht
berühmt. Im Altertum galt Nordafrika als das Pferdeland. Mit den Mauren und
Numidiern waren diese Pferde etwa im 6. Jh. v. Chr. nach Senegal, Mali,
Niger. Tschad, Kamerun und Burkine vorgedrungen. Die schwierigen
klimatischen und ökologischen Bedingungen haben nicht nur eine geordnete
Pferdtischen und ökologischen Bedingungen haben nicht nur eine geordnete
Pferdezucht eingeschränkt. sondern sich auch auf Typ und Exterieur
ausgewirkt. Aber die Pferde der sich bildenden Rassen und Schläge haben sich
alles in allem besser angepasst als die später durch die Kolonialmächte
eingeführte: Berber. Die Zucht des Fleuve Pferdes ist nicht ohne Einfluss
auf die Pferdezucht in ganz Afrika. So wurde in Gabun, einem Land mit extrem
geringem Pferdebestand. der aus dem Senegal stammende Hengst Tont Jones zum
Gründerhengst für die einheimische Pferdezucht. |