| Mittelgroßes, sehr
robustes Bergpony, das große Kraft mit ruhigem Wesen und einem ansprechenden
Aussehen verbindet. Der gerade, mittel große Kopf mit typischem Ponygesicht
sitzt auf einem starken, kurzen Hals, die Schulter ist etwas steil. Der
flache Rist geht in einen langen, sehr tragfähigen Rücken über. Die Kruppe
ist leicht abfallend, breit und muskelbepackt. Tiefer, breiter Rumpf,
kräftige Beine mit viel Behang und derben Knochen, große, flache Hufe.
Energische Bewegungen, runde, nicht besonders raumgreifende Aktion, sehr
trittsicher. Ruhiges Familienpony, fast nur Rappen, selten Braune und
Schimmel
Das Fell Pony lebt im
Kumbrischen Bergland auf der Westseite der Pennine Hills. Es stammt
vermutlich vom Keltischen Pony ab, wurde aber auch durch den Friesen und
später durch das Galloway Pony beeinflusst. Die Friesen brachten ihre Pferde
mit nach England, als sie den Römern 120 n. Chr. beim Bau des Hadrianswalls
halfen. Nach dem Ende dieses Einsatzes ließen sie eine große Zahl
friesischer Hengste zurück, die mit den einheimischen Stuten das Fell Pony
und das Dales Pony produzierten. Seit dieser Zeit hat das Fell Pony ziemlich
isoliert y produzierten. Seit dieser Zeit hat das Fell Pony ziemlich
isoliert gelebt. Deshalb ist es heute reinrassiger und leichter erkennbar
als irgendeine andere einheimische Rasse (mit Ausnahme des Exmoor).
Das Fell Pony ist für seine außerordentliche Kraft berühmt. Früher wurde es
eingesetzt, um Blei aus den örtlichen Minen zur Küste zu bringen. Angeblich
hat es tagein, tagaus Ladungen von 100 Kilogramm über 50 Kilometer weit
geschleppt. Auf den Farmen im Norden des Landes wurde es auch für schwere
Landarbeit, als Wagenpferd, zum Schafe hüten und allgemein als Reitpferd
eingesetzt.
Das moderne Fell Pony ist sehr stark; es hat große Ausdauer und ist damit in
der Lage, Wagen zu ziehen, an Langstreckenwettbewerben teilzunehmen und
allgemein als Reit- und Trekkingpferd zu arbeiten. |