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Gut geformter Kopf mit ausdrucksvollen Augen, häufig Hechtkopf. Kurzer bis
mittellanger, starker, mittelhoch angesetzter Hals, gute Schulter,
mittellanger Rumpf mit viel Gurtentiefe (165 bis 180 cm) und guter Kruppe.
Kräftiges Fundament mit kurzen Röhren (17 bis 19 cm) und meist stark
ausgeprägten Gelenken und harten Hufen. Feines Fell, schönes Langhaar.
Häufig Braune mit Aalstrich, Falben, Isabellen und Füchse mit hellem
Langhaar.
Aus dem Urpferd des Ostens entwickelte es sich zum
estnischen Landpferd schlechthin. Zu seiner Rassebildung haben von
domestizierten Wildpferden abstammende einheimische Landstuten und
orientalische Hengste beigetragen. die im Mittelalter mit dem Deutschen
Rentalische Hengste beigetragen. die im Mittelalter mit dem Deutschen
Ritterorden in das Land gekommen waren. Die im 19. Jh. als Beschäler
verwendeten Finnischen Klepper trugen dazu bei, dass sich neben dem kleinen,
leichten, schnellen Schlag, dem so genannten Inselpferd, ein größerer und
gröberer Schlag entwickelte. Zuchtmittelpunkt war das Ges1ill in Torgel.
Anfang des 20. Jh. förderte die Vereinigung der Züchter des estnischen
Pferdes in Hapsal die Zucht, führte die Zuchtbücher und stellte die Hengste
auf. Die wertvollen Eigenschaften des "Inselpferdes" konnten erhalten
bleiben und sind ein wertvoller Blutquell für das Torische Pferd. |