|












| |

Exterieurbeschreibung:
Das leichte, bewegliche Ban-ei ist nicht ohne Eleganz und besitzt ein korrektes
Exterieur, bei einigen Exemplaren hat man sogar den Eindruck, dass vor einem ein
schweres Warmblut steht und nicht ein Kaltblüter. Der Kopf ist gefällig und
mittelgroß und der Hals kurz. Das Pferd besitzt eine gute Oberlinie mit viel
Gurtentiefe. Der Rücken ist kräftig, solide und nicht zu kurz mit einem wenig
ausgeprägten Widerrist. Die Gliedmaßen sind trocken mit gesunden Hufen. Die
Tiere weisen nur wenig Behang auf. Es kommen vor allem Braune vor. Das Stockmaß
liegt zwischen 150 und 160 cm.
Herkunft:
Die Tiere werden in Japan gezüchtet.
Leistung:
Die Pferde sind gesund, leichtfuttrig, ruhig und vielseitig verwensund, leichtfuttrig, ruhig und vielseitig verwendbar. Sie
werden vor allem bei Rennen eingesetzt, bei denen sie schwere Schlitten ziehen
müssen. Diese Rennen sind in Japan sehr beliebt und ziehen große Zuschauermengen
an.
Zuchtgeschichte:
Das Ban-ei entstand in Japan, als die Schlittenrennen mit Pferden populär
wurden. Man brauchte für diese Sportart ein Pferd, dass stark genug war, den
schweren Schlitten zu ziehen, aber auch ein Pferd, dass nicht zu schwer war,
damit die Rennen auch im Galopp gefahren werden konnten. Also begann man mit
Hilfe importierter Kaltblutrassen, ein für diese Sportart genügendes Kaltblut zu
züchten. Der allergrößten Einfluss kam vom Percheron und Bretonen. Ihren Namen
erhielten die Pferde von den Rennen, die als Ban-ei-Keiba bezeichnet wurden. Die
Rasse ist in ganz Japan verbreitet und freut sich wachsender Beliebtheit.
|