| Ein mittelgroßes,
ansprechendes Pony von gefälligem Äußeren und großer Härte. Mittelgroßer,
gerader oder leicht konkaver Kopf mit kleinen Ohren und großen Augen.
Gerader, kräftiger Hals mit langer Mähne, einer recht gut gelagerten
Schulter entspringend. Relativ gut ausgeprägter Rist. Der stabile Rücken
geht in eine etwas kurze, abgeschlagene Kruppe über, der Rumpf ist weder
besonders breit noch tief. Das Fundament ist von mittlerer Stärke, trocken
und stabil, mit harten Hufen und etwas Behang. Farbe fast nur Schwarzbraun
und Schwarz.
Experten nehmen an,
dass die Rasse aus einer Kreuzung bodenständiger Urponys mit den ebenfalls
uralten Sorraias entstand. Auch ein Einfluss der keltischen Ponys ist
wahrscheinlich. Man bezeichnet den Asturcon als das typische keltische
Nutzpferd, das schon zu Zeiten des Imperium Romanum geschätzt wurde. Damals
als Tieldones bezeichnet, waren sie als Passgänger weit verbreitet und ein
begehrter Handelsartikel. Möglicherweise ein Vorläufer der im Mittelalter
verwendeten Passgehenden Hobbys. In der Neuzeit erfuhr die Rasse durch
unsachgemäße Haltung, Kreuzung und Desinteresse einen starken Rückgang.
Heute existieren nur mehr kleine Populationen in der kargen Berglandschaft
Asturiens, die durch Schlachtung weiter dezimiert werden. |